Natur

Der Einsatz von Kunstdünger fördert das Wachstum auf Grünlandflächen. Aus landwirtschaftlichen Gesichtspunkten hat dies den Vorteil, dass die Produktivität der Flächen gesteigert wird. Aus ökologischen Gesichtspunkten hat es jedoch den Nachteil, dass starkwachsende Gräser gefördert und schwachwachsende Wiesenkräuter verdrängt werden. Die Biodiversität auf stark gedüngten oder mit Herbiziden behandelten Flächen ist daher geringer als auf solchen, die nicht oder nur wenig gedüngt werden.

Über das Biodiversitätsprogramm kann die extensive Nutzung von Wiesen mit einem hohen ökologischen Wert honoriert werden. Bei Einhaltung verschiedener Kriterien (z.B. keine Düngung, keine Pestizide, spätere Mahd oder geringere Beweidungsdichte) kann der Landwirt je nach Programm eine Prämie zwischen 350 und etwa 600 Euro pro ha erhalten. Vor allem Flächen am Hang oder andere Flächen, auf denen eine intensive Nutzung nicht möglich ist, sind für eine Bewirtschaftung über das Biodiversitätsprogramm geeignet. Das Biodiversitätsprogramm richtet sich vor allem, aber nicht nur (!) an Vollerwerbslandwirte. Auch Hobby-Bauern oder andere Landbewirtschafter können am Projekt teilnehmen.

Die Biologische Station SIAS bietet Ihnen : 

  • die Begutachtung Ihrer Grünlandflächen und die Einstufung in förderfähige und nicht förderfähige Flächen,
  • eine Beratung im Hinblick auf die Auswahl des bestmöglichen Programmes,
  • die Erstellung des Antrages auf Förderung,
  • eine ständige Anlaufstelle bei Fragen rund um die Bewirtschaftung der Fläche während der Laufzeit von 5 Jahren.